Die K|Lens One


  • Tool zur Aufnahme von Tiefeninformationen 
für Vollformat-Kameras
  • Nutzbar im Foto- und Videomodus
  • Inklusive Photoshop-Plugin zum Verwenden der
Tiefeninformationen




Das kann die K|Lens

  • Tiefenverlaufsmasken anwenden und modifizieren
  • Vereinfachtes Segmentieren, Ausschneiden und Freistellen 
  • Kontrolle von Schärfe und Unschärfe
  • Erweiterter Schärfentiefebereich bei gleichzeitig starkem fotorealistischen Unschärfeverlauf
  • Korrektur der Schärfeebene (bei formatfüllenden Portraits auch im cm-Bereich)
  • Tilt-Effekte bis hin zu freier Formgebung der Schärfeebene
  • Mehrere Fokusebenen im Bild
  • 3D Punktwolken
  • Stereo-Fotografie
  • Generierung von Lentikular-Bildern
  • Multiview-Unschärfe
  • Refokussierbare Bilder
  • 3D-Bilder (Bildwiedergabe mit veränderbarer Perspektive)

So kannst du mit der K|Lens arbeiten:

Anwendungsbeispiele

Tiefenbasierte Verlaufs-Masken

In diesem Beispiel wurde die Tiefenkarte als Verlaufs-Maske angewendet. Das maskierte Bild wurde mit einem Kunstfilter nachbearbeitet und abgedunkelt. Der Vordergrund wurde aufgehellt und mit einem moderaten HDR-Effekt versehen. 

Je weiter vorne im Bild, desto stärker greift die Aufhellung mit HDR-Effekt – je weiter hinten im Bild, desto stärker greift die Abdunklung mit Kunstfilter.

Das Resultat ist eine neue Bildgestaltung, die den Vordergrund hervorhebt und den Hintergrund in eine dunkle, surreale Stimmung taucht. 

Vereinfachtes Segmentieren

In diesem Beispiel wurde ein Bild von unserem CEO Matthias in unserem Büro in Saarbrücken aufgenommen. Durch die Tiefeninformationen können Objekte im Bild segmentiert werden. Die Objekte können somit mit geringem Aufwand ausgeschnitten und freigestellt werden.

Ob dies genutzt wird, um einzelne Bereiche im Bild separat zu bearbeiten oder um ein Objekt im Vordergrund in einen ganz anderen Hintergrund zu versetzen – wie hier im Beispiel mit dem Stadion – bleibt dem Bearbeiter überlassen. 
Kontrolle von Schärfe und Unschärfe

Bei einem solchen Bild muss sich der Fotograf mit einem klassischen Objektiv entscheiden, auf welchen Punkt im Bild er den Fokus setzt. Offenblendig fotografiert verschwimmt der Bereich vor und hinter diesem Fokuspunkt in einer Unschärfe. Somit wird der Blick des Betrachters auf ein spezifisches Objekt im Bild gelenkt. 

Wenn der Fotograf oder sein Kunde im Nachhinein feststellt, dass er bei genau diesem Bild gerne einen anderen Fokuspunkt gesetzt hätte, hat er in der klassischen Fotografie keine Möglichkeit mehr zur Korrektur. 

Mit der K|Lens können Schärfe und Unschärfe in der Nachbearbeitung kontrolliert werden und dabei ein fotorealistischer Unschärfeverlauf beibehalten werden.

So kann ein und das selbe Bild mit unterschiedlichen Gestaltungsschwerpunkten unterschiedlich eingesetzt werden. Hier z.B. mit Fokus auf das Gesicht (Betonung der Braut) und mit Fokus auf den Ring (Betonung des Bundes der Eheschließung).


Erweiterter Schärfebereich

Bei einem solchen offenblendigen Produktshot muss der Fotograf entscheiden, wo er seinen Fokus setzt. In dem Beispielbild wurde der Fokus auf den Bereich "POS" des Produktschriftzuges gesetzt. Der Schriftzug "Bromelain" verschwimmt bereits in Unschärfe.
 
Dies ist ein typisches Problem in der Produktfotografie: einerseits möchte man ein Produkt durch eine offenblendige Bildgestaltung vom Rest der Szene hervorheben, andererseits möchte man möglichst das gesamte Produkt scharf abbilden. In der klassischen Fotografie ist dies in der Praxis häufig unmöglich.
 
Mit der K|Lens kann der Schärfebereich erweitert werden – und dies bei gleichzeitig starkem fotorealistischen Unschärfeeffekt vor und hinter der Schärfeebene.
Korrektur der Schärfeebene

Wer kennt es nicht? Nach einem Shooting stellt man fest, dass bei dem Portrait mit dem besten Gesichtsausdruck der Schärfepunkt nicht 100% getroffen wurde. 

Mit K|Lens-Bildern ist es bei formatfüllenden Portraits auch im cm-Bereich möglich, die Schärfeebene zu korrigieren. In diesem Beispiel wurde vom hinteren auf das vordere Auge refokussiert. 


Mehrere Fokusebenen im Bild


Der Kreativität sind bei den Schärfeebenen keine Grenzen gesetzt. So können z.B. zwei oder mehrere Fokusebenen gesetzt werden, was mit anderen Objektiven nicht möglich ist. Die Unschärfe verläuft dabei immernoch der Tiefe im Raum entsprechend. Die Effekte solcher Bilder sind sehr ungewöhnlich und künstlerisch.

In diesem Beispiel wurde der Fokus des „Vorher“-Bildes auf das Schallloch der Gitarre gesetzt. Im „Nachher“-Bild sind sowohl der Steg als auch das Griffbrett im Fokus, wohingegen das Schallloch in Unschärfe verschwimmt.
Unschärfe + tiefenbasierte Verlaufsmasken

Bei diesem Beispiel wurden zwei unterschiedliche Effekte angewendet: Mit dem Fokus auf der Biene wurde ein Objektivunschärfefilter angewendet. Mit Hilfe einer Tiefenverlaufsmaske wurde zudem der Hintergrund abgedunkelt und der Vordergrund (also die Biene) nachgeschärft, aufgehellt und mit einem stärkeren Kontrast versehen.

Das Resultat: 
Die Biene wird hervorgehoben und wird so als klares Motiv des Bildes gestärkt.


Technische Funktionsweise

Unsere Technologie


Mit der K|Lens werden unter Nutzung eines Spiegelsystems mehrere unterschiedliche Perspektiven gleichzeitig auf dem Kamerasensor aufgenommen. Darauf aufbauend kann mit modernen Algorithmen eine Tiefenkarte errechnet werden. Die Technologie ist umfassend patentrechtlich geschützt.
Weitere Infos

Technische Daten

80mm

Brennweite

1:0,9 (virtuell)

Maximale Blende

Manuell

Fokus

0,60m

Nacheinstellungsgrenze

Ca. 1000g

Gewicht

Vollformat

Bildgröße

FAQs 

Wir haben die wichtigsten Fragen, die wir per Mail oder auf Social Media erhalten haben, als FAQ zusammengestellt und beantwortet:
  • Wo und wann kann ich eine K|Lens kaufen?

    Wir wollen die erste Produktion der K|Lens über eine Vorbestellungskampagne vorfinanzieren.

    Für Early Birds wird es attraktive Rabatte geben.

    Trag dich in unseren Newsletter ein, um frühzeitig informiert zu werden: https://www.k-lens.de/co-development


  • Wird die K|Lens in meinem Land erhältlich sein?

    Wir wollen die K|Lens One prinzipiell weltweit anbieten. Ob es aufgrund von Zollbestimmungen Einschränkungen in der Lieferfähigkeit geben wird, werden wir noch prüfen und Dich rechtzeitig informieren. 

  • Kann ich die K|Lens testen?

    Zur Zeit stehen nur wenige Prototypen zur Verfügung.

    Es wird also nicht möglich sein, das Produkt vor unserer Vorbestellungskampagne in einem Fotoladen zu testen. Mit unseren Prototypen werden wir jedoch Workshops anbieten und mit YouTubern, Bloggern und Fotografen arbeiten. Wir hoffen, dass diese über ihre Erfahrungen mit den Protoypen berichten werden, um Dir unabhängige Reviews zur Verfügung zu stellen. 

    Zudem werden wir von uns aufgenommene Bilder (Farbbilder inklusive Tiefeninformationen) veröffentlichen, anhand derer du gerne alle Funktionalitäten in Photoshop testen kannst. 

    Wenn du dich zu unserem Co-Development-Newsletter anmeldest, wirst du keine Information verpassen: https://www.k-lens.de/co-development


  • Was wird die K|Lens kosten?

    Der finale Preis steht noch nicht fest. Er wird sich im Bereich hochwertiger Objektive bewegen.

    Wir sind aber auf interessierte Käufer und Supporter angewiesen, die uns soweit vertrauen, dass sie das Produkt auch im Rahmen einer Vorbestellung und ohne Möglichkeiten zum individuellen Testen bereits kaufen wollen. Somit können wir versprechen, dass wir Euch zur Markteinführung während der Kickstarter Kampagne einen interessanten Rabatt anbieten werden.

    Sobald wir hier mehr wissen, informieren wir dich über unseren Newsletter. Diesen kannst du hier abonnieren: https://www.k-lens.de/co-development


  • Für welche Kameras wird die K|Lens verfügbar sein?

    Die K|Lens wird für alle Vollformat-Kameras verfügbar sein.

    Zumindest über kommerziell verfügbare Adapter kann eine Kompatibilität mit den Mounts EF, F, E, L, RF, und Z hergestellt werden.

    Wir arbeiten momentan daran, alle Mounts auch ohne Adapter zu bedienen. Wir werden dich diesbezüglich auf dem Laufenden halten. 

  • Wie funktioniert die K|Lens-Technologie?

    Durch ein Spiegelsystem im Objektinneren werden neun leicht unterschiedliche Perspektiven der Szene in verkleinerter Form auf neun vordefinierte Sub-Flächen des Kamerasensors projiziert. Jede dieser Perspektiven hat eine Größe von einem Neuntel eines Normalbildes.

    Das Spiegelsystem funktioniert ähnlich wie ein Kaleidoskop. Daher auch der Name K|Lens.

    Du kannst Dir die K|Lens also auch so vorstellen, als ob du eine Szene mit neun Kameras mit jeweils kleineren Sensoren aus leicht unterschiedlichen Blickwinkeln gleichzeitig aufnehmen würdest.

    In dieser Hinsicht funktioniert die K|Lens ähnlich wie das Multikamerasystem eines Smartphones, nur eben mit mehr Blickwinkeln, hochauflösendem Sensor und hochwertiger Glasoptik.

  • Wie unterscheiden sich K|Lens-Fotos von herkömmlichen Fotos?

    Bei K|Lens-Fotos wird während des Ladens eines Bildes in der Nachbearbeitungssoftware Photoshop eine Tiefenkarte errechnet. D.h., die Farbinformationen in jedem Pixel werden mit Tiefeninformationen erweitert. In der Nachbearbeitung steht dir das Farbbild zur Verfügung, aber auch eine auf das Farbbild gemappte Tiefenkarte der Szene. Dies bietet völlig neue Möglichkeiten in der Nachbearbeitung!

  • Welche Auflösung haben K|Lens-Fotos?

    Im Moment der Aufnahme wird die Auflösung des Bildes auf ein Neuntel der Sensorauflösung reduziert. Da aber neun Ansichten der Szene zur Verfügung stehen, die unterschiedliche Inhalte bieten, können diese mit Hilfe eines Multiview Superresolution-Verfahrens miteinander weiterverarbeitet werden, so dass im Dir zur Verfügung stehenden Farbbild mindestens 50 % der Sensor-Auflösung erreicht wird.

    Superresolution Verfahren werden auch von anderen Herstellern bereits eingesetzt. Wenn ein einziges Bild als Input zur Verfügung steht, wird von Single View Superresolution (SSR) gesprochen. SSR Verfahren sind in der Perfomance beschränkt, da Bildinhalte ja in gewisser Form meist mit KI „hinzuerfunden“ werden müssen.

    Da unser Verfahren aber auf mehreren nativen Ansichten beruht, sogenanntes Multiview Superresolution (MSR), erfolgt die Erhöhung der Auflösung auf Basis von echten Inhalten und ist damit wesentlich leistungsfähiger.

    Im Resultat streben wir an, dass du mit einer K|Lens und einer 40MP-Kamera eine Auflösung von ca. 20MP erreichen kannst.

    Für Videoaufnahmen gilt diese Rechnung für die Einzelbilder entsprechend.

  • Welche Brennweiten wird es geben?

    Die K|Lens One wird eine Brennweite von 80mm haben.

    Für die Zukunft planen wir Releases von weiteren Brennweiten. 

  • Wie unterscheidet sich die K|Lens von anderen Objektiven?

    Von der Bauart her kaum. Da in das Objektiv ein Spiegelsystem integriert ist, ist die K|Lens etwas länger und schwerer als übliche 80mm Festbrennweiten. 

  • Wie kommuniziert die K|Lens mit der Kamera?

    Die K|Lens One wird ein rein mechanisches Festbrennweitenobjektiv sein. Fokus und Blende werden rein manuell gesteuert.

  • Wie werden die Tiefeninformationen zugänglich gemacht und wie arbeite ich damit?

    Wir haben unsere Software in Photoshop integriert. Um die Funktionalitäten nutzen zu können, musst du ein Plug-in für Photoshop installieren. Die Errechnung der Tiefeninformationen erfolgt nach dem Öffnen der Bilder in Photoshop. Die Tiefeninformationen stehen dann auf einem zusätzlichen Kanal in Photoshop zur Verfügung. 

  • Funktioniert die K|Lens auch im Video-Modus?

    Im Prinzip ja. Allerdings erfolgt beim Wechsel auf Videoaufnahme bei allen gängigen Kameras ein Croppen und Binning des Sensors. Das Croppen verkleinert den Sensor, meist zumindest, um ein 16:9 Format zu erzielen. Das Binning verringert die Auflösung, indem mehrere Pixel zu einem Pixel „verschmolzen“ werden. 

    Wir befinden uns im Prozess, unsere Software an diese Gegebenheiten anzupassen und werden dich auf dem Laufenden halten, sobald dies garantiert werden kann. 


  • Welches Zubehör brauche ich, um mit der K|Lens zu arbeiten?

    Neben dem Objektiv liefern wir eine hauseigene Software als Photoshop-PlugIn zum Download mit. Nachdem du die Software installiert hast stehen dir die Funktionalitäten von nun an in deiner gewohnten Umgebung zur Verfügung.

  • Für welche Betriebssysteme ist die Software der K|Lens geeignet?

    Windows, Mac OS (Apple)

  • Was ist der Unterschied zur Lytro Illum?

    Die Lytro Illum basierte auf einer völlig anderen Technologie, die mit einem Mikrolinsen-Array vor dem Bildsensor gearbeitet hat, der eine sehr hohe Anzahl von niedrig aufgelösten Perspektiven generiert.

    Dies erforderte die Entwicklung der Lytro Spezialkamera, bei der ein vom Menschen betrachtbares Bild erst nach einer Weiterverarbeitung durch eine Spezialsoftware entsteht. Aufgrund der Komplexität der Technologie war die Endauflösung der Bilder stark reduziert, oftmals konnten Artefakte nicht ausgeschlossen werden und eine Weiterverarbeitung war nur in der Lytro-eigenen Suite möglich.


    Die K|Lens ist kompatibel mit allen Kameratypen und existierenden Software-Tools. Durch das sehr einfache optische System werden vollständige Perspektiven auch ohne Weiterverarbeitung generiert. Durch Weiterentwicklungen in der Computational Photography stehen heute zudem wesentlich stabilere Verfahren der Tiefenberechnung, Auflösungserhöhung und Vermeidung von Artefakten zur Verfügung.

    In dieser Hinsicht funktioniert die K|Lens eher wie das Multikamerasystem eines Smartphones, nur eben mit hochauflösendem Sensor und hochwertiger Glasoptik.

  • Wie lichtstark ist das Objektiv?

    Um das Potential der Funktionalitäten der K|Lens vollends auszuschöpfen, sollte die Blende der K|Lens weitestmöglich geschlossen sein. Damit wird das Bild mit einer möglichst großen Schärfentiefe aufgenommen, was wiederum die Berechnung der Tiefeninformationen stark begünstigt.

    Du solltest die Blende also nur dann öffnen, wenn die Lichtsituation eine Aufnahme mit geschlossener Blende nicht zulässt.

    Hier stehen Dir zudem die gängigen weiteren Tools zur Verfügung, d.h. Belichtungszeit, ISO, Zusatzbeleuchtung, Blitz usw. Gerade bei den modernen Mirrorless Modellen ist die Erhöhung des ISO Wertes bis über 10.000 ohne Entstehung relevanten Rauschens in den meisten Aufnahmesituationen möglich.

    Mit der K|Lens kannst du bei Tageslicht indoor problemlos mit minimaler Belichtungszeit bei ISO 10.000 und fast geschlossener Blende arbeiten.

    Öffnest du die Blende, wird die K|Lens lichtstärker. Aber die Tiefenschärfe reduziert sich auch. Dies bedeutet, dass die Qualität der Tiefeninformation, und damit die Flexibilität in deinen Nachbearbeitungsmöglichkeiten, reduziert wird.

    Einen offenblendigen Charakter kannst du dem Bild auch bei geschlossener Blende noch sehr gezielt in der Nachbearbeitung verleihen.

    Solange der von dir angezielte Schärfentiefebereich noch scharf dargestellt ist, ist dies auch bei geöffneter Blende problemlos möglich.

  • Für welche Nachbearbeitungsprogramme ist die K|Lens kompatibel?

    K|Lens-Bilder können mit Photoshop verarbeitet werden. Wir arbeiten auch an einer Lightroom-Integration. Sobald verfügbar, werden wir dich informieren.


    Sobald eine Tiefenkarte in Photoshop erstellt ist, kann das Bild mit Tiefenkarte auch in andere Nachbearbeitungsprogramme (z.B. GIMP, Paint, Darktable, Affinity, etc.) geladen werden und dort weiterbearbeitet werden.

Deine Frage ist nicht dabei? 
Stell sie uns einfach hier und wir antworten dir.
Vielleicht ist sie auch für alle so relevant, dass wir sie in die FAQ aufnehmen. Vielen Dank! 

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